Parma
- Künstlername
- Parma
- Name
- Peter Parma
-Peter Parma
-geb. 1950 in Magdeburg, Deutschland
-lebt in Koblenz (Rheinland-Pfalz) u.
Glanz/Ferndorf (Kärnten)
-Studium der Kunsterziehung
-bis 2014 als Kunsterzieher an Gymnasium in Koblenz
-Schwerpunkte künstlerischer Arbeit bis 2001: Malerei (Öl,Acryl,Mischtechniken), Druckgrafik (Aquatinta-Radierung)
-seit 2001 neben plastischen Objekten ausschließlich digitale Malerei
-diverse Ausstellungen in Deutschland u. Österreich
-2008 Docma-Award, 1. Preis (Fachzeitschrift für digitale Gestaltung), 2009 Reportage in Docma Heft 2/09, 2012, 1. Platz, Digital-Malkontest, Corel Painter
-Ich versuche meine künstlerisch-traditionell erworbene Arbeitsweise in ein neues (digitales) Medium zu übertragen.
Ständige künstlerische Betätigung ohne größere Ausstellungsambitionen. Etwas Neues zu machen war mir immer wichtiger als etwas "Altes" zu zeigen! Indem ich mich nicht vermarkte, behalte ich die Möglichkeit immer nur meinem augenblicklichen Interesse zu folgen.
Bildnummern entsprechen dem Herstellungsdatum.
Die fertigen Werke werden als "Grafik" auf Spezialpapier ausgedruckt, als "Malerei" auf Leinwand. Die Bildformate sind innerhalb einer 10er-Auflage variabel u. können an Käuferwünsche angepasst werden.
KEIN Verkauf per Internet!
FRAKTALE
Viele, besonders meine neueren Arbeiten, wurden mittels Fraktalen gestaltet. Fraktaldefinition von Benoit Mandelbrot:
"Ein Fraktal ist eine Menge, deren Hausdorff-Besicovich-Dimension ihre topologische Dimension übersteigt."
Verstanden? Nein? Ich auch nicht! Ich bin Künstler u. kein Mathematiker. In einfacheren Worten ausgedrückt ist ein Fraktal eine Form, die aus Einzelstücken zusammengesetzt ist, von denen jedes angenähert eine verkleinerte Kopie des Ganzen darstellt. Dieser Prozess, immer wieder durch den Computer angewendet, geleitet durch eine mathematische Formel, erzeugt das ganze Fraktal.
Für mich als Gestalter sind die mathematisch vorausgesetzten Formeln unwichtig!Ich nehme eine beliebige Formel, verändere einige Zahlenwerte nach Gefühl und lass mich überraschen, welches Fraktal entsteht. Je nach Vorgabe können Fraktale zwei- oder dreidimensional sein.
Ein so entstandenes Fraktal ist zunächst neutral, es will nichts darstellen außer sich selbst. Wieso kann nun ein Betrachter im Fraktal etwas wiedererkennen?
VISUELLE WAHRNEHMUNG
Die einfachste Erklärung für das Erkennen von Bekanntem in ansich neutralen Formen wird allgemein als Phantasie bezeichnet. Aber hier wären einige grundsätzliche Erläuterungen angebracht.
DIE VISUELLE WAHRNEHMUNG IST NICHT ANGEBOREN! Gesunde Augen vorausgesetzt, wird das visuelle Erkennen vom frühesten Kindesalter an erlernt. Während der Entwicklung eines Menschen bilden sich mit Hilfe vieler Wahrnehmungsgesetzmäßigkeiten(Berliner Schule)sogenannte Wahrnehmungsschemata. Diese erlauben es dem Gehirn, die über die Netzhaut empfangenen Lichtreize schnell zuzuordnen u. ein Erkennen zu ermöglichen (Perzeption-Apperzeption).
Jeder Mensch besitzt ein erlerntes individuelles Repertoire an Wahrnehmungsschemata, welches ein Leben lang erweitert wird. Passt ein solches vorhandenes Schema auf einen Netzhautreiz, folgt eine Zuordnung zu etwas Bekanntem, man erkennt etwas. Somit kann z.B. ein 3D-Fraktalklumpen, welcher über Strukturen verfügt, die in ein Wahrnehmungsschema passen (z.B. Mimik), als Kopf gedeutet werden.
Manchmal im täglichen Leben kann sich das Gehirn auch irren, man kann dann evtl. Dinge erkennen, die gar nicht da sind oder Dinge , die zwar da sind, nicht erkennen.(Ein interessanter Bereich der visuellen Wahrnehmung, auf den ich aber hier nicht weiter eingehen will.)
Durch Hinzufügung von eindeutig erkennbaren Formen,z.B. einer Pfeife,kann für manche Menschen das abbildhafte Deuten eines Fraktals erleichtert werden.
