Shibìria

Künstlername
Shibìria
Name
Gerhild Steiner
Homepage
www.shibiria.com

Liebe Freunde der Kunst!

Ich weiß, dass ihr
auf der ARTplattform hier
in mir die Künstlerin seht
und euch der Sinn
nach Zeichenkunst steht.

Auch sehe ich
mich als Künstlerin,
die ich dem Naturell nach bin;
eine, die es liebt,
mit Farben, Formen, Stilen
zu spielen
– zu experimentieren –
auf dem Papier
wie auch an mir.

Und das ist schön und gut.

Doch ist mir das nicht genug;
gilt mein Interesse
nicht nur
der Kunst und der Kultur,
sondern auch
der menschlichen Natur.

Dem Menschen als Körperwesen,
dem Körper als Naturprodukt –
dem Körper als Konstrukt.

Einem Konstrukt,
das jede-r für sich
von innen nach außen
formen kann,
um Ideale nach außen zu tragen –
in Form von Körperhaltung,
Muskelmasse,
Körperschmuck
als individuellem Fußabdruck.

Aber vielmehr noch
als diese doch wichtigen
– äußerst gewichtigen –
Äußerlichkeiten
interessiert mich
des Menschen Innenleben:

Ein Innenleben,
das neben innerer Haltung
und Geistesgesinnung
dasjenige ist,
was da im Körperinneren
an Innereien
und Eingeweiden ist.

Innereien,
die wir von außen nähren
mit Nahrung,
die in uns wirkt –
die etwas in uns bewirkt:

Die uns stärken
und schaden kann –
ohne die keine-r leben kann.

Essen jedoch
ist so viel mehr noch
als Nahrungsaufnahme;
ist Essen
– Ernährung –
wie der Mensch selbst
ein Konstrukt:

Ein menschliches Konstrukt,
ein Sozialkonstrukt,
ein Traditionsprodukt;
etwas, das sich bewährt –
etwas, gegen das sich
so mancher Mensch wehrt,
der gegen soziale Zwänge
aufbegehrt.

Auch ich kenne
diese Zwänge
nur allzu gut:

Gezwungen
– genötigt sein –
zu essen,
was gut mir nicht tut;
essen zu müssen,
weil man es tut –
es mehr aus Gewohnheit
denn aus Nahrungsnot tut.

So haben die Zwänge,
die ich von klein auf kenne,
mich dazu gebracht,
durch Experimentieren
mit meiner Ernährung
herauszufinden,
was diese und jene Nahrung
über kurz oder lang
mit mir macht.

Und was ich durch Selbstexperimente
erfahren,
was mir an Hässlichem
widerfahren
– extreme Ernährung birgt latente Gefahren –
das schreibe ich auf,
da Schreiben im Grunde
das gleiche Bedürfnis mir ist
wie Malen und Zeichnen;
wie Essen ein Grundbedürfnis ist.

So habe ich viele
verschiedene Stile
– Ernährungsstile –
über Jahre,
Jahrzehnte,
an mir ausprobiert,
während ich mit
meiner täglichen Nahrung
experimentiert.

Doch war dieses Spielen
mit Ernährungsstilen
weit mehr
als ein zielloses Spiel –
war manches für Körper und Nerven
zu viel.

Wer mag,
möge mich begleiten
auf meinem Lebens- und Leidensweg,
der über die Ernährung geht –
und weit darüber hinaus
(…)

Ich schreibe die Geschichte
– (M)ein bittersüßes Leben –
auf
– an Bildern zu sehen
gibt es zuhauf –
und fange ganz am Anfang an:

Geh’ von der süßen Kinderzeit,
gelebt in Gedankenlosigkeit,
über zu der Jugend Sünden,
die auf kindlicher Naivität gründen
und die als Ernährungssünden
für all jene Mängel stehen,
die mich als Erwachsene
– der Unreife Entwachsene –
in vieler Hinsicht krank gemacht,
weil ich in der Zeit davor
– in der Zeit des Unreifseins –
so Vieles nicht bedacht.

Mein Ziel ist es,
den Weg heraus
aus meiner Ausweglosigkeit
zu finden;
weg von Ernährungsextremismus
und sozialen Zwängen,
um zwanghafte Ernährungsmuster
zwanglos zu überwinden –
um den gesunden Mittelweg
zu finden.

Und wenn es so weit ist,
die Geschichte fertig ist,
sag’ ich euch Bescheid,
damit ihr sie lesen könnt –
vielleicht ist jemand unter euch,
der für die Ernährung brennt,
für das Selbstexperiment
(…)

Lest, wenn ihr wollt,
in meinen Blog rein –
lest euch in die Anfänge ein;
in mein Leben, das so süß beginnt –
und so viel Bitteres mit sich bringt.

https://shibiria.blog/

https://shibiria.com/

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